Lexikon
Lambert
[ˈlam-]
Johann Heinrich, deutscher Mathematiker, Physiker, Astronom und Philosoph, * 26. 8. 1728 Mülhausen, Elsass, † 25. 9. 1777 Berlin; lebte in der Schweiz und in Berlin; stellte in der Physik Methoden zur Lichtmessung der Gestirne auf („Photometrie“ 1760; Lambert’sches Gesetz der Reflexion des Sonnenlichts an den Planeten) und lieferte in der Astronomie eine Theorie der Entstehung des Weltsystems („Kosmologische Briefe“ 1761), ferner Arbeiten über Kometenbahnen. Sein philosophisches Hauptwerk („Neues Organon“ 1764) enthält eine Kategorienlehre als Lehre von den unmittelbar einleuchtenden „einfachen Begriffen“.
Wissenschaft
Dunkle Dimensionen
An der Universität von Washington haben Physiker begonnen, ein gefeiertes Gesetz von Isaac Newton höchst genau unter die experimentelle Lupe zu nehmen. Gemeint ist der Vorschlag des Engländers, dass die Kraft zwischen zwei massiven Körpern von ihrem Abstand abhängt. In mathematischer Präzision lässt das Gravitationsgesetz die...
Wissenschaft
Komplexe Tätowierungen auf Mumien in Peru entdeckt
Tattoos sind ein uralter und bis heute beliebter Körperschmuck. In der präkolumbischen Chancay-Kultur in Südamerika hatten sie offenbar eine größere Bedeutung als bislang gedacht. Denn auf der Haut von rund 1 200 Jahre alten Mumien aus Peru haben Forschende feingliedrige Tätowierungen aus komplexen Mustern entdeckt. Die Tinte war...