Lexikon
Kurzwellen
Radiowellen mit einer Wellenlänge von 10 bis 100 m. Längere elektromagnetische Wellen heißen Mittelwellen, kürzere Ultrakurzwellen, doch sind die Übergänge nicht genau festgelegt. Während die längeren Wellen sich vorwiegend an der Erdoberfläche ausbreiten, werden die Kurzwellen in 200–400 km Höhe von der Ionosphäre wie von einem Spiegel reflektiert und können so (eventuell nach mehreren Reflexionen) weite Strecken zurücklegen. Sie werden daher in der Funktechnik für den Weltverkehr verwandt und haben den Vorteil, dass man mit kleinen Sendeleistungen und einfachen Antennen sehr weit entfernte Gebiete erreichen kann. Nachteil: Da die Ionen der Ionosphäre nur tagsüber durch die Sonnenstrahlung dauernd nachgebildet werden, ist der Kurzwellenempfang tagsüber besser als in der Nacht; außerdem tritt um den Sender herum eine tote Zone auf, in der nicht empfangen werden kann, da die reflektierten Wellen erst in größerer Entfernung auf die Erde zurückkommen.
Wissenschaft
Der Ruf der Orcas
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Wissenschaft
Gehirne von Optimisten ticken ähnlich
Optimisten verfügen meist über bessere soziale Netzwerke und sind gesellschaftlich integrierter als Pessimisten. Warum das so ist, könnte nun ein Experiment erklären. Demnach funktionieren die Gehirne von Optimisten sehr ähnlich, wenn es um die Vorstellung zukünftiger Entwicklungen und Ereignisse geht. Die Denkorgane von...