Lexikon

Lamarcksmus

von J.-B. de Lamarck begründete Theorie vom allmählichen Wandel der Arten und seinen Ursachen. Danach sollte die Abänderung von Gestalt und Funktion der Organe eines Lebewesens in Anpassung an die Erfordernisse der Umwelt durch Gebrauch oder Nichtgebrauch bedingt sein und diese erworbenen Veränderungen sollten erblich sein. Neue Anlagen und Organe könnten entstehen, wenn das „Bedürfnis“ des Lebewesens dieses erfordere (z. B. Flügel eines Vogels als „Bedürfnis“, sich an das Luftleben anzupassen). Diese Vorstellung von der Vererbung erworbener Eigenschaften hat sich allerdings als nicht haltbar erwiesen. Anders als der Lamarckismus beschreibt der Darwinismus die bis heute als gültig angesehenen Mechanismen der Evolution.
Wissenschaft

Der schädliche Verlust der Nacht

Manche Auswirkungen sind bereits recht gut erforscht, andere dagegen wahrscheinlich noch nicht einmal entdeckt. von Kurt de Swaaf Ein Windhauch trägt Pinienduft herbei, das Meer kabbelt leise gegen die Felsen  –  nur ein paar hungrige Stechmücken stören die nächtliche Idylle in der versteckten Bucht an der Nordwestküste Mallorcas...

Ameisen
Wissenschaft

Wenn die Invasoren kommen

Der kleine Ort Saint-Sulpice am Genfer See sei „ziemlich schick“, meint Jérôme Gippet, Biologe an der Universität Lausanne. Doch seit einiger Zeit sei die Idylle durch eine Invasion ungebetener Gäste stark gestört. Gippet geht zu einem struppigen Stück Brachland und beginnt zu graben. Nur wenige Sekunden dauert es, bis überall im...

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