Lexikon
Liedermacher
Künstler, der selbst Text und Musik eines Stückes schreibt, es meist allein interpretiert und sich in seiner Gestaltung sowohl vom Schlager als auch dem anspruchsvolleren Kunstlied absetzen will. Die Bezeichnung wurde Anfang der 1960er Jahre von W. Biermann eingeführt. Vorbilder sind beim Arbeiterlied und beim amerikanischen Protestlied (B. Dylan, A. Guthrie, J. Baez) zu sehen. Die Texte behandeln oft tages- und gesellschaftspolitische Themen. Bekannte Vertreter in Deutschland und Österreich sind: W. Biermann, F. Degenhardt, H. R. Kunze, H. Wader, W. Ambros, L. Hirsch. Daneben gibt es Liedermacher, die in der Tradition des literarischen Chansons stehen, z. B. R. Mey, K. Wecker, K. Kiesewetter, G. Danzer.
Wissenschaft
Elternschaft hält das Gehirn jung
Kinder halten jung. Diese These bestätigt sich auch beim Blick ins elterliche Gehirn: Je mehr Kinder eine Person aufgezogen hat, desto stärker sind die funktionellen Netzwerke in ihrem Gehirn miteinander verknüpft. Während die Konnektivität im Gehirn auch bei Eltern mit dem Alter nachlässt scheinen Kinder dieser Hirnalterung in...
Wissenschaft
Zurück zu den Ursprüngen
Auf der Jagd nach den fernsten Galaxien. von RÜDIGER VAAS Jung zu sein, ist bekanntlich relativ. Ein Mensch wie Maisie ist es beispielsweise mit neun Jahren – zumindest aus dem Blickwinkel typischer Leser von bild der wissenschaft. Eine Galaxie ist es mit 300 Millionen Jahren – zumindest aus der Perspektive menschlicher...