Lexikon
Lụcas van Leyden
niederländischer Maler und Grafiker, * 1494 Leiden, † 1533 Leiden; Hauptmeister der niederländischen Renaissance, Schüler seines Vaters und des C. Engelbrechtsz, später besonders von A. Dürer, J. Gossaert und M. Raimondi beeinflusst. Sein früh entwickelter Stil zeigt scharfe Beobachtungsgabe und starke Erfindungskraft; der Realismus seiner Gemälde ist wegweisend für die Entwicklung profaner Gattungen, vor allem des Genrebildes und des Porträts; ferner Kupferstiche von großer Kunstfertigkeit (etwa 175). – Hauptwerke: Gemälde: „Lot und seine Töchter“ 1507; Flügelaltar mit dem Jüngsten Gericht 1526; Flügelaltar mit der Heilung des Blinden von Jericho 1531.
Wissenschaft
Kafkas Schloss als Atom
In dieses Jahr fällt der 100. Todestag von Franz Kafka, der in den Medien ausführlich gefeiert wird. Hier soll es riskiert werden, den Dichter in Verbindung mit der Naturwissenschaft zu sehen, auch wenn das zunächst wenig Erfolg zu versprechen scheint. Es soll um den unvollendeten Roman „Das Schloss“ gehen, der in den frühen...
Wissenschaft
Neue Einblicke in die Ursprünge unseres Gehörs
Säugetiere haben ein empfindliches Gehör, mit dem sie Töne und Geräusche einen breiten Frequenzbereich wahrnehmen können. Dafür sorgt das Mittelohr, dessen Trommelfell die Schallwellen aus der Luft aufnimmt und über die Gehörknöchelchen weiterleitet. Doch wann hat sich diese Struktur entwickelt? Eine Studie zeigt nun anhand von...
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