Lexikon

Myanmar

Natur und Klima

Myanmar.sgm
Offizielle Bezeichnung:
Republik der Union Myanmar
KFZ-Kennzeichen:
MYA
Fläche:
676 590 km2
Einwohner:
48,3 Millionen
Hauptstadt:
Naypyidaw
Zeitzone:
Mitteleuropäische Zeit +5,5 Stunden
Amtssprache(n):
Birmanisch
Staatsform:
Präsidiale Republik
Nationalfeiertag:
04.01.
Währung:
1 Kyat (K) = 100 Pyas
Myanmar ist ein durch von Norden nach Süden verlaufende Gebirgsketten und Täler stark gegliedertes Land. Kernraum ist das fruchtbare Becken des Irrawaddy, der in einem sich ständig vergrößernden neunarmigen Delta in den Golf von Martaban der Andamanensee mündet. 2008 erlitt das Gebiet schwerste Verwüstungen durch den Zyklon Nargis. Die Zahl der Todesopfer wurde auf 100 000 geschätzt. Die Tiefländer am Irrawaddy und seinem wichtigsten Nebenfluss Tschindwin werden zu beiden Seiten von Gebirgsketten und Bergländern eingerahmt. Das westliche Randgebirge erreicht im Norden, im Hochland von Manipur und in der Patkai Range, Höhen von über 3000 m. Im Süden grenzt das Arakangebirge (Mt. Victoria 3053 m) die buchtenreiche Westküste gegen das Hinterland ab. Im Osten erhebt sich das besonders im Norden gebirgige Schanhochland beiderseits des oberen Saluen. Es setzt sich im Süden mit dem Bergland von Tenasserim bis auf die Halbinsel Malakka fort.
Das tropische Monsunklima bringt besonders den Westflanken der Gebirge während der Sommermonate hohe Niederschläge (bis 5000 mm). Dort gedeiht üppiger tropischer Regenwald, während sich an den trockeneren Ostflanken durch Raubbau bedrohte Trockenwälder ausbreiten. Tropische Wirbelstürme (Zyklone) können zu beträchtlichen Schäden führen (2006 Zyklon Mala, 2008 Zyklon Nargis).
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft und Verkehr
  6. Geschichte
    1. Birmanische Reiche und britische Herrschaft
    2. Unabhängigkeit und Militärherrschaft
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