Lexikon
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Theater
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japanisch, „Talent, Fertigkeit“
]das japanische Schauspiel ritterlich-buddhistischer Geisteshaltung; entstanden im 14. Jahrhundert, fand seine Form besonders durch Kwan’Ami Kiyotsugu (* 1333, † 1384) und seinen Sohn Seami Motokiyo; seit 1444 nahezu unverändert tradiertes Sing- und Tanzspiel mit obligatem Chor, der die Handlung erzählend vorbereitet, ohne in sie einzugreifen. Sie wird im Wesentlichen von dem Hauptdarsteller, dem Shite (göttlicher Geist), seinem Gegenspieler, dem maskenlosen Waki (Mensch), und ihren Gehilfen, dem Tsure bzw. Tomo, getragen. Shite und sein Tsure tragen Masken. Pantomime und Dialog wechseln ab; letzterer wird begleitet von einem kleinen Orchester (Trommeln und Flöten); gespielt wird nur von Männern. In den Pausen werden Possen (Kyogen) aufgeführt.
Wissenschaft
Ein menschliches Gehirn im Computer?
Supercomputer sollen inzwischen leistungsstark genug sein, um ein komplettes menschliches Gehirn simulieren zu können. Das behaupten Physiker um Bruno Golosio von der Universität Cagliari in einer Fachpublikation, die kürzlich auf dem Preprint-Server arXiv erschienen ist. Wenn Sie mich fragen, klingt das nach Science-Fiction....
Wissenschaft
Wann der Hahn kräht
Wenn wir Menschen wissen wollen, was die Stunde schlägt, genügt ein Blick auf die Uhr oder den Kalender. Doch woher wissen Pflanzen und Tiere, wann es Zeit ist zum Blühen, Fressen oder Schlafen? Von Elena Bernard Da wir Blumen, Vögel oder Hunde nicht einfach fragen können, ob sie uns ihre Tricks zur Zeitmessung verraten, sind...