Lexikon
Normannen: Neue Macht in Italien
Denn schon seit den Zeiten des vorigen Kaisers Heinrich [II.] sickerte dieses Volk von den Küsten des Französischen Ozeans her nach Kalabrien, Samnium und Kampanien ein. Zunächst waren die Normannen, die kriegerischer als die Italiener schienen, als Freunde begrüßt worden und hatten den Eingeborenen in kühnen Kämpfen gegen Sarazenen und Griechen, die ins Land einfielen, beigestanden. Aber das fruchtbare Land lockte eine große Zahl von ihnen an, und so wurden sie immer stärker. Sie bedrängten die Einheimischen, machten sich ohne Rechtstitel zu Herren, nahmen den eigentlichen Besitzern Burgen, Güter, Weiler, Häuser, und auch, wenn sie wollten, die Frauen weg, plünderten den Kirchenbesitz, traten göttliches und menschliches Recht mit Füßen, da sie ihre immer wachsende Kraft fühlten, und nur in ihren Worten erkannten sie den apostolischen Oberpriester und sogar den Kaiser an. Daher hatte der Herr Papst seinen Sinn darauf gerichtet, ihren schmählichen und nicht wieder gutzumachenden Verbrechen ein Ziel zu setzen, und er verließ in aller Freundschaft den Kaiser, um nach Rom zu ziehen. Auf Befehl ihrer Herren ... folgten ihm sehr viele Deutsche. Unter diesen waren viele Verbrecher."
Ein verletzlicher Schutzschild
Meteoriten, kosmische Strahlung und abstürzende Satelliten – noch bietet unsere Lufthülle weitreichenden Schutz vor Gefahren aus dem Weltall. Doch sie ist fragil und muss ihrerseits geschützt werden. Von THORSTEN DAMBECK Der 15. Februar 2013 begann im russischen Ural für viele Menschen mit einem Schock: Ein greller Blitz...
Wie Entwaldung das Amazonasgebiet austrocknet
Der Amazonas-Regenwald hat einen wichtigen Einfluss auf das weltweite Klima. Die Bäume binden nicht nur große Mengen CO2, sondern tragen durch die Verdunstung an ihren Blättern auch entscheidend zum Wasserkreislauf bei. Doch durch den Klimawandel und weitreichende Rodungen ist die grüne Lunge unseres Planeten gefährdet....