Lexikon

Pạpua

die Bewohner von Neuguinea und den benachbarten Inseln. Sie stehen den Melanesiern nahe, von denen sie sich jedoch sprachlich (zahlreiche, oft stark voneinander abweichende Papuasprachen) als eine Vorbevölkerung deutlich abheben. Sie leben in vaterrechtlich organisierten dörflichen Gemeinschaften (z. T. Pfahlbauten, gelegentlich Baumhütten) mit Grabstockbau (Süßkartoffel, Yams, Sago) und Schweinezucht (zugleich Opfertiere), Jagd und Fischfang. Werkzeuge und Geräte sind z. T. heute noch steinzeitlich geprägt. Trotz Missionierung haben sich Ahnenkult und Geisterglaube erhalten. Die Papua haben keine Stammesorganisation.
Honigbiene an einer Blüte
Wissenschaft

Darmflora schützt Bienen vor Diabetes

Honigbienen ernähren sich vom zuckerreichen Nektar von Blütenpflanzen. Im Gegensatz zu Menschen mit einer solchen Diät entwickeln Bienen aber keine diabetesähnlichen Symptome. Warum das so ist, haben Biologen nun herausgefunden. Demnach tragen die Honigbienen bestimmte Mikroben in ihrem Darm, die ihren Stoffwechsel beeinflussen....

Spinwellen, Energie, Soin
Wissenschaft

Der Spin schlägt Wellen

Schaltkreise, die mit Spinwellen statt Elektronen rechnen, sollen zur energieeffizienten Ergänzung für die Halbleiterelektronik werden. von FINN BROCKERHOFF Mit einem beherzten Druck auf die Einschalttaste wird der alte Computer zum Leben erweckt: der Lüfter heult auf, ein Piepen ertönt. Dann dringt aus dem Inneren des...

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