Lexikon
Melanẹsier
[
griechisch
]die Bewohner (rd. 6 Mio.) der Küsten Nordost- und Südost-Neuguineas, der melanesischen Inselgruppen (Melanesien) und der indonesischen Provinz Papua. Ihre Sozialordnungen sind unterschiedlich aufgebaut, entscheidend ist die Bindung an den Clan. Weit verbreitet sind Männergeheimbünde (mit Männerhäusern), kunstvolle Masken und Kultgeräte; hoch entwickelt ist der Bootsbau (Einbäume, Ausleger). Hackbau (Süßkartoffel, Yams, Taro; Sago), Schweinezucht, Jagd und Fischfang sichern die Ernährung.
Wissenschaft
Per Anhalter durch den Ozean
Viele Meeresbewohner beherbergen einen Mikrokosmos aus Bakterien und anderen Kleinstlebewesen. Mikrobiologische Untersuchungen helfen, ihn zu erkunden. von BETTINA WURCHE Seekühe, Meeresschildkröten und sogar die kleinen Krill-Krebse haben auf ihren Reisen blinde Passagiere an Bord: Ihre Körperoberfläche sondert im Wasser einen...
Wissenschaft
Verkannte Artefakte
Lange Zeit funktionierte die moderne Bioforschung hauptsächlich reduktionistisch: Man trennte die Komponenten, die einen interessierten, aus dem Gesamtsystem heraus und studierte sie isoliert in „Einzelhaft“. Erfolgreich war das allemal: Heerscharen von Forscherinnen und Forschern, die im Labor jahrelang Proteine gereinigt oder...
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