Lexikon
pulmonạle Hypertonie
früher pulmonale HypertensionAbkürzung PH, Erhöhung des Blutdrucks im Lungenkreislauf auf über 25 mmHg in Ruhe und 30 mmHg bei Belastung, oft mit einer sich daraus entwickelnden Herzrechtsinsuffizienz verbunden. Als Ursachen kommen chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Lungenembolie, Asthma, Sarkoidose, Linksherzerkrankungen, angeborene Herzfehler u. a. in Frage. Als Symptome treten im fortgeschrittenen Stadium eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit, Atemnot unter Belastung, schnelle Ermüdbarkeit und Brustschmerzen auf. Wichtig ist die rechtzeitige Behandlung der Grunderkrankung, die zur Ausprägung einer PH führen kann. In seltenen Fällen tritt eine primäre oder idiopathische PH auf, d. h. ohne eine andere zugrunde liegende Erkrankung.
Wissenschaft
Der Nocebo-Effekt
„Der Glaube versetzt Berge“ lautet ein Sprichwort – und tatsächlich hat das, was man erwartet, oft einen erheblichen Einfluss auf das, was geschehen wird. Warum das auch in der Medizin so ist, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Ein Patient, der von einem Medikament oder einer Heilmethode überzeugt ist, gesundet schneller als einer,...
Wissenschaft
Künstliche Intelligenz in der Sackgasse
Die Anbieter der aktuell leistungsstärksten KI-Modelle arbeiten derzeit auf ein großes Ziel hin: Artificial General Intelligence (AGI), zu Deutsch „Künstliche Allgemeine Intelligenz“. Es gibt zwar keine einheitliche Definition dafür, welche Anforderungen eine Künstliche Intelligenz erfüllen muss, um als AGI gelten zu können. Aber...