Lexikon
rạdioaktive Altersbestimmung
Methode zur Bestimmung des geologischen Alters von Gesteinen, Meteoren oder organischen Stoffen durch Messung ihrer Radioaktivität. Wenn in dem untersuchten Objekt zur Entstehungszeit eine bestimmte Menge eines radioaktiv zerfallenden Stoffs vorhanden war, so wird heute von dieser Menge nur noch ein gewisser Bruchteil unzerfallen zu finden sein, während der Rest sich in Form des Endprodukts des Zerfalls nachweisen lässt. Ist der Anfangsgehalt an radioaktiver Substanz bekannt, so genügt eine Bestimmung der heute noch vorhandenen Menge bzw. der heutigen Strahlungsintensität; andernfalls muss das Mengenverhältnis von strahlender Substanz und stabilem Endprodukt bestimmt werden. Aufgrund der bekannten Halbwertszeiten der radioaktiven Elemente lässt sich das Alter des untersuchten Objekts berechnen.
Zur Altersbestimmung organischen Materials dient die C-14- oder Radiokarbonmethode: In lebenden Pflanzen oder Tieren stellt sich ein konstantes Mengenverhältnis vom stabilen Kohlenstoffisotop der Massenzahl 12 zum radioaktiven Isotop C 14 ein. Nach dem Tod des Organismus ändert sich dieses Verhältnis, da kein Kohlenstoff (durch Assimilation bzw. mit der Nahrung) mehr aufgenommen wird und das C 14 mit einer Halbwertszeit von 5730 Jahren zerfällt. Die Bestimmung des Gehalts an C 14 ermöglicht somit eine Berechnung der nach dem Tod verstrichenen Zeit. Diese Methode erlaubt Altersbestimmungen z. B. von Holz- oder Knochenfunden bis zu 50 000 Jahren mit einer Genauigkeit von wenigen 100 Jahren. Radioaktivität.
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