Lexikon
Rhododẹndron
[
griechisch, „Rosenbaum“
]Gattung der Heidekrautgewächse. In Mitteleuropa gehören dazu die Alpenrosen (Rhododendron ferrugineum und Rhododendron hirsutum), bis 1 m hohe Sträucher der hochalpinen Region mit kleinen, immergrünen Blättern und purpur- bzw. hellroten Blüten; geschützt. Die meisten in Gärten kultivierten Rhododendronarten stammen aus Nordamerika oder Ostasien. Hierher gehören auch die Azaleen, die von Rhododendron indicum (Azalea indica) aus Ostasien abstammen. Ein beliebter Zierstrauch ist Rhododendron ponticum mit großen rotvioletten Blütentrauben, der vom Mittelmeergebiet bis zum Kaukasus verbreitet ist. Rhododendronhonig kann giftig sein (Gifthonig).
Wissenschaft
Nervenzellen unserer Haut sind vielseitiger als gedacht
Mindestens 16 verschiedene Typen an Nervenzellen kommen in unserer Haut vor. Zusammen bilden sie den menschlichen Tast-, Temperatur- und Schmerzsinn. Doch entgegen der bisherigen Annahme ist nicht ein spezialisierter Zelltyp für Schmerz und ein anderer für Berührungen, Kälte oder Hitze verantwortlich – vielmehr reagieren die...
Wissenschaft
Nerven-Blockade gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs?
Tumore der Bauchspeicheldrüse sind stark von Nervenfasern durchzogen. Eine Studie an Mäusen zeigt nun, dass der Krebs die Genaktivität der Nerven zu seinen Gunsten umprogrammiert. Das fördert sein Wachstum und hilft ihm dabei, dem Immunsystem zu entgehen. Zerstörten die Forschenden die Nervenverbindungen zum Tumor, wurde dieser...