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Kann ein Planet auf seiner Umlaufbahn rollen?

Der Uranus beweist, dass es geht.

Die drei äußersten Planeten Uranus, Neptun und Pluto waren den Astronomen der Antike und des Mittelalters noch unbekannt. Der erdnächste von ihnen ist der Uranus, dessen starke Achsenneigung auffällig ist. Seine Drehachse steht nicht wie bei den meisten Planeten nahezu senkrecht auf der Bahnebene, sondern ist um 98 Grad geneigt. Uranus »rollt« sozusagen auf seiner Bahn dahin. Möglicherweise wurde er einst von einem anderen Himmelskörper getroffen und aus der Achse gekippt. Uranus wird von 27 Monden umkreist. Die fünf größten, Ariel, Umbriel, Titania, Oberon und Miranda, wurden ab 1787 von der Erde aus entdeckt. 2003 spürte das Hubble-Weltraumteleskop die bisher kleinsten Satelliten mit den vorläufigen Bezeichnungen S/2003 U1 und S/2003 U2 auf.

Übrigens: Wie Jupiter und Saturn wird auch Uranus von Ringen umgeben. Es sind insgesamt elf und sie sind vergleichsweise dünn.

Wissenschaft

Solarzelle statt Ladesäule

Die Photovoltaik wird mobil. Im Sommer kommt das erste Fahrzeug auf den Markt, das komplett mit Solarenergie betrieben werden kann. von RAINER KURLEMANN Das Versprechen klingt nach einer Revolution am Automarkt: Der niederländische Autobauer Lightyear will Elektroautos unabhängig von Ladestationen und Steckdosen machen. Dazu hat...

Mikropartikel, Plasma
Wissenschaft

Perlenkette im Plasma

Seit vielen Jahren wundern sich Forscher, warum sich in einem ionisierten Gas Reihen aus Staubpartikeln bilden können. Nun ist das Rätsel gelöst. von DIRK EIDEMÜLLER Das Plasmakristall-Experiment ist die älteste noch in Betrieb befindliche Versuchsreihe an Bord der Internationalen Raumstation (ISS). Seit rund zwanzig Jahren ist...

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