Lexikon

Rickttsien

[
nach H. T. Ricketts
]
intrazelluläre bakterielle Parasiten des Menschen, der Säugetiere, Vögel und Gliederfüßer. Sie sind geißellose, gramnegative unbewegliche Stäbchen von rund 800 nm Größe. Sie haben einen protoplasmatischen Aufbau und einen eigenen Stoffwechsel, vermehren sich durch Querteilung und sind wie die Viren nicht auf Nährböden züchtbar. Sie können in Gewebe oder Zellkulturen kultiviert werden. Die durch sie hervorgerufenen Krankheiten nennt man Rickettsiosen.
Winzig und wunderlich: Mit diesem Saphir-Kristall im Zentrum einer Halterung für ein Mikroskop hat ein Team um Matteo Fadel von der ETH Zürich rekordverdächtige Quantenschwingungen gemessen. Sie dauerten allerdings nur einige Hundertstel Sekunden. ©Bilder und Grafik: Matteo Fadel/ETH Zürich
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