Wahrig Herkunftswörterbuch

Rhythmus
Wer sich mit der altgriechischen Philosophie auseinandersetzt, der stößt unweigerlich auf den Aphorismus panta rhei „alles fließt“, der dem griechischen Philosophen Heraklit zugeschrieben wird und sich auf die konstante Veränderung des Seienden bezieht. Darin enthalten ist das griech. Verb rhein „fließen“, das in der Tat auch dem auf den ersten Blick weit entfernten Wort Rhythmus zugrunde liegt. Darüber hinaus ist es nicht nur äußerlich, sondern auch etymologisch mit dem Namen des großen deutschen Flusses Rhein verwandt. Zu rhein wurde im Griechischen das Partizip Präsens rhytos „fließend, strömend“ gebildet, das zum Substantiv rhythmos („das Fließen“, später gleiche, geregelte Bewegung, Ebenmaß“) wurde. Die Römer übernahmen das griech. Wort in der lat. Form rhythmus. Der Rhythmus, den wir heute umgangssprachlich kaum vom Takt unterscheiden, wenn wir über Musik sprechen, ist also in seinem Ursprung ein Fließen; das Wort Takt wiederum stammt von dem lat. Wort tactus und bedeutet eigentlich „Berührung, Gefühl(ssinn)“.
Foto von Taylor Swift auf einer Leinwand bei einem ihrer Auftritte
Wissenschaft

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Taylor Swift zählt zu den erfolgreichsten Popstars unserer Zeit. Bei einer neuen Studie stand jedoch nicht ihre Musik im Fokus, sondern ihre Aussprache. Denn die Sängerin ist mehrfach umgezogen und hat ihre Art zu Sprechen jeweils an die regionalen Gegebenheiten angepasst. Davon zeugen zahlreiche aufgezeichnete Interviews....

Gehirn, Nervensystem, Kind
Wissenschaft

Geerbter Schutz

Der Mensch ist ein Erfolgsmodell der Evolution. Genetische und neurobiologische Schutzfaktoren helfen uns, mit Stress und Schicksalsschlägen fertig zu werden. von CHRISTIAN WOLF Oliver Brendel ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Stehaufmännchen. Er ist Mitte 30, als er spürt, wie er nach und nach die Kontrolle über seine Arme...