Lexikon
Schlick
von Flüssen in Seen oder im Meer abgelagerter Schlamm; im engeren Sinne die aus feinsten Ton- und Kalkteilchen sowie reichen organischen Stoffen bestehenden Ablagerungen im küstennahen Überschwemmungsbereich der Gezeitenmeere. Hieraus entsteht nach Entwässerung der fruchtbare Kleiboden der Marschen. Im weitesten Sinne bezeichnet Schlick die feinen Sedimente des tiefer gelegenen (hemipelagischen) Meeresbereichs (Blauschlick, Rotschlick, Grünschlick); Kalkschlick bildet sich im flachen Wasser tropischer und subtropischer Meere in der Umgebung von Korallenbauten. Schlick wird zu Heilzwecken wie Fango (Vulkanschlick) u. a. Schlammarten in Form von Schlickbädern und Schlickauflagen verwendet.
Wissenschaft
Das große Schrumpfen
Der Mensch ist zu einem mächtigen Evolutionsfaktor geworden. Von ihm intensiv bejagte oder befischte Arten verändern ihr Aussehen – auch zum Nachteil des Menschen. von JULIETTE IRMER In den vergangenen Jahrhunderten fielen etliche Tierarten der exzessiven Jagd des Menschen zum Opfer. Arten, die mehr als zehn Kilogramm auf die...
Wissenschaft
Barrieren gegen die Plastikflut
Flüsse sind die Quelle des Plastikmülls in den Meeren. Hier muss man ansetzen, und erste erfolgreiche Projekte gibt es bereits.
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