Lexikon
Schlick
von Flüssen in Seen oder im Meer abgelagerter Schlamm; im engeren Sinne die aus feinsten Ton- und Kalkteilchen sowie reichen organischen Stoffen bestehenden Ablagerungen im küstennahen Überschwemmungsbereich der Gezeitenmeere. Hieraus entsteht nach Entwässerung der fruchtbare Kleiboden der Marschen. Im weitesten Sinne bezeichnet Schlick die feinen Sedimente des tiefer gelegenen (hemipelagischen) Meeresbereichs (Blauschlick, Rotschlick, Grünschlick); Kalkschlick bildet sich im flachen Wasser tropischer und subtropischer Meere in der Umgebung von Korallenbauten. Schlick wird zu Heilzwecken wie Fango (Vulkanschlick) u. a. Schlammarten in Form von Schlickbädern und Schlickauflagen verwendet.
Wissenschaft
Denisova-Fossil aus Taiwan identifiziert
Jahrelang gab ein fossiler Kieferknochen aus Taiwan der Wissenschaft Rätsel auf. Nun belegen Protein-Analysen, dass der kräftig gebaute Kiefer namens Penghu 1 von einem Denisova-Menschen stammt, einer vor 160.000 bis rund 50.000 lebenden frühmenschlichen Schwesterart der Neandertaler. Damit liefert die Studie einen direkten...
Wissenschaft
Auf zu neuen Ufern
Meeresschildkröten vergrößern ihr Gebiet im Mittelmeer. In Italien verfolgen Forscherinnen die Entwicklung mit moderner Technik und schützen dabei die Nester. von KURT DE SWAAF Es ist kurz vor Mitternacht, und der Strand von Marina di Ascea wirkt seltsam verwaist. Noch vor wenigen Stunden wuselten hier fröhlich Familien umher,...
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