Lexikon
Stettịn
polnisch Szczecinpolnische Hafenstadt in Pommern, an der Odermündung ins Stettiner Haff, Hauptstadt der Wojewodschaft Zachodniopomorskie, 414 000 Einwohner; Universität (1984), Hochschulen, wissenschaftliche Institute, mehrere Theater und Museen; gotische Jakobikirche (14.-16. Jahrhundert), Johanneskirche (14. Jahrhundert; Wandfresken), Peter-und-Paul-Kirche (14. Jahrhundert), Rathaus (um 1420), Stadttore, Renaissanceschloss (16. Jahrhundert) der pommerschen Herzöge; Eisenhütte, Schiffbau, Fischverarbeitung, Maschinen-, Metall-, Textil-, Papier-, Möbel-, chemische, elekrotechnische und Nahrungsmittelindustrie; größter polnischer Ostseehafen (mit Vorhafen Swinemünde).
Geschichte
Stettin entwickelte sich aus einer seit dem 10. Jahrhundert bestehenden Marktsiedlung und erhielt 1243 magdeburgisches Stadtrecht. 1272 wurde es Mitglied der Hanse. 1295–1637 war es Residenz der pommerschen Herzöge, 1648 wurde Stettin schwedisch, 1720 preußisch. 1815 wurde es Hauptstadt der Provinz Pommern. 1945 kam es unter polnische Verwaltung.
Wissenschaft
Kontaktfreudiger Erdkern
Aus dem Kern unsere Planeten sickert langsam Material in den Erdmantel ein. Das lässt sich an der Zusammensetzung des Edelmetalls Ruthenium aus Vulkangestein ablesen. von DIRK EIDEMÜLLER Tief im Innern der Erde ruht eine gewaltige Kugel aus Eisen: der Erdkern. Er ist innen fest und in seinen äußeren Bereichen flüssig. Das ist aus...
Wissenschaft
Autarke Mikroroboter im Schwarm
Sie sind nur rund einen Millimeter klein, können sich aber selbstständig durchs Wasser bewegen, miteinander kommunizieren und sich zu größeren Kolonien zusammentun: Die Rede ist nicht von Lebewesen, sondern von neuartigen Mikrorobotern. Die an der TU Chemnitz entwickelten „Smartlets“ erzeugen ihre Energie mithilfe winziger...