Lexikon

Umweltschutz

Umweltpolitische Instrumente

Energiewirtschaft: Weltenergieverbrauch
BP statistical review of world energy, Fischer Weltalmanach, www.eia.doe.gov, Konverter: http://www.volker-quaschning.de/datserv/energierechner/index_e.html
Weltenergieverbrauch in Mrd. t SKE 1 (nur kommerzielle Energie)
Energieträger19701980199020002005
Erdöl3,0093,8354,0115,0255,481
Kohle2,1842,6233,2393,1664,185
Erdgas1,2931,8362,5633,0813,535
Kernenergie0,0100,1010,7380,8350,896
Wasserkraft, Sonstige0,1450,1980,3140,8810,955
insgesamt6641859310 86512 98915 053
1 SKE= Steinkohleeinheit; 1 t SKE= 2,931×1010Joule
Energiewirtschaft: Primärenergieverbrauch (Deutschland)
Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen; http://www.ag-energiebilanzen.de/
Primärenergieverbrauch in Deutschland
Energieträger19901995200020052007
(Anteile in %)
Mineralöle35,139,938,336,133,9
Naturgase15,519,821,122,722,5
Steinkohle15,514,414,012,914,3
Braunkohle21,512,210,811,211,6
Kernenergie11,211,812,912,411,1
Wasserkraft, Windkraft0,40,70,71,21,5
Außenhandelssaldo Strom0,00,10,00,20,5
Sonstige0,81,22,23,75,6
Verbrauch (in Mio t SKE1 )508,9486,9490,0487,5473,6
1 SKE=Steinkohleeinheit; 1 t SKE= 2,931×1010 Joule
Umweltschutzmaßnahmen folgen meist dem Emissionsprinzip, d. h., Schadstoffe sollen überhaupt nicht in die Umwelt gelangen oder am Ort ihrer Entstehung weitgehend zurückgehalten werden. Dies wird erreicht, indem die Herstellung und Verwendung bestimmter, die Umwelt gefährdender Stoffe verboten oder beschränkt wird und indem Produktionsverfahren und Konsumgewohnheiten gemäß ihrer Einwirkungen auf die Umwelt reguliert werden. Zur Steuerung des umweltrelevanten Verhaltens von Unternehmen und Verbrauchern kommen neben direkt regulierenden Instrumenten (z.  B. technische Auflagen für Kohlekraftwerke) indirekt wirkende Maßnahmen in Betracht, die ökonomische Anreize zu freiwilligen Verhaltensänderungen vermitteln (z. B. Erhöhung der Mineralölsteuersätze, Vergabe handelbarer Lizenzen zum Schadstoffausstoß). Da Luft- und Gewässerverschmutzung weiträumig transportiert werden und da mit der weltwirtschaftlichen Verflechtung auch die grenzüberschreitende Verbringung von Schadstoffen und Abfällen zunimmt, wurden in den letzten Jahrzehnten internat. Umweltschutzabkommen geschlossen. Ein Beispiel hierfür bietet das Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz durch Begrenzung des Ausstoßes von Treibhausgasen.
  1. Einleitung
  2. Umweltpolitik
  3. Umweltpolitische Instrumente
  4. Recht
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