Lexikon
Vanạdium
[das; nach Vanadis, dem Beinamen der germanischen Göttin Freya]
früher Vanadinchemisches Zeichen V, stahlgraues metallisches Element, Atommasse 50,9415, Ordnungszahl 23, Dichte 6,12, Schmelzpunkt rund 1910 °C, Siedepunkt 3380 °C; kommt in geringen Mengen in vielen Eisenerzen, außerdem seltener als Sulfid und in Form von Vanadaten vor. Eine zu 50% aus Vanadium bestehende Eisenlegierung ist das Ferrovanadin, das zur Herstellung von Vanadinstählen verwendet wird, die sich durch besondere Zähigkeit und mechanische Widerstandsfähigkeit auszeichnen.
Wissenschaft
Lebendiger Biozement auf Pilzbasis repariert sich selbst
Baustoffe wie Beton haben einen schlechten Klima-Fußabdruck, weil bei ihrer Herstellung große Mengen an CO2 freigesetzt werden. Nun haben Ingenieure ein neues Biomaterial entwickelt, das eine nachhaltige Alternative darstellen könnte. Dieser Baustoff wird aus lebenden Bakterienzellen und dem wurzelähnlichen Myzel eines Pilzes bei...
Wissenschaft
Heureka auf Helgoland
Wie die moderne Quantenmechanik entstand. von RÜDIGER VAAS Im Juni des Jahres 1925 gelang hier auf Helgoland dem 23-jährigen Werner Heisenberg der Durchbruch in der Formulierung der Quantenmechanik, der grundlegenden Theorie der Naturgesetze im atomaren Bereich, die das menschliche Denken weit über die Physik hinaus tiefgreifend...