Lexikon

Villes nouvelles

[vil nuˈvɛl; französisch, neue Städte]
seit 1965 geplanter und seit Mitte der 1970er Jahre begonnener Bau von insgesamt neun Städten am Rande französischer Ballungszentren zur Entlastung hochgradig überlasteter Metropolen. Das Städtebauprogramm entstand aus der Situation starker Bevölkerungszunahme, unzureichender Infrastruktur und teils desolatem Nachkriegs-Wohnungsbestand. Um Paris entstanden fünf Villes nouvelles (u. a. Marne-la-Vallée von R. Bofill), weitere vier bei Lille, Lyon, Marseille und Rouen. Daneben zählen zu den Villes nouvelles auch Siedlungen im Languedoc (La Grande-Motte) und in den Alpen (Tignes), die für die touristische Erschließung errichtet wurden.
Solarer Ausbruch
Wissenschaft

Extremer Sonnensturm der Antike genau datiert

Bei einem sogenannte Miyake-Ereignis kommt es zu einem extremen Einstrom kosmischer Strahlung auf die Erde. Heute würde ein solches Ereignis das Internet und die Stromnetze zum Zusammenbruch bringen und Satelliten lahmlegen. Mit Hilfe radioaktiver Ablagerungen in uralten Baumringen haben Forschende nun eines dieser Ereignisse...

Linienzeichnung eines Wasserhahns mit blauer und gelber Wasserfarbe im Hintergrund.
Wissenschaft

Verwenden wir die falsche Art von Strom?

Was soll das heißen, „die falsche Art von elektrischem Strom“? Strom ist Strom. Was soll daran falsch sein? Nun ja, praktisch das gesamte Stromnetz, aus dem wir tagtäglich unseren elektrischen Strom beziehen, arbeitet mit Wechselstrom. Vereinfacht gesagt, fließen die Elektronen also in schnellem Wechsel vor- und rückwärts durch...

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