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LEXIKON

Wasserpfeife

im Orient, in Nord- und Ostafrika sowie bis Ostasien verbreitete Form der Tabakspfeife; besteht aus einem teilweise mit Wasser gefüllten bauchigen Gefäß, dessen Verschluss 2 Öffnungen hat. Durch die eine wird ein bis ins Wasser reichendes Röhrchen geführt, das an seinem oberen Ende den Pfeifenkopf trägt. Das zweite Röhrchen, das nicht bis zur Wasseroberfläche reicht, ist mit einem Schlauch verbunden, der das Mundstück trägt. Der Rauch muss also, bevor er eingeatmet wird, das Wasser passieren und wird dadurch gekühlt, der scharfe und sehr nicotinreiche Wasserpfeifentabak (Tumbeki) wird im Aroma milder und verliert an Nicotingehalt. Die bekanntesten Wasserpfeifentypen sind die indische Huka und die türkische Nargileh.
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