Lexikon

Wasserpfeife

im Orient, in Nord- und Ostafrika sowie bis Ostasien verbreitete Form der Tabakspfeife; besteht aus einem teilweise mit Wasser gefüllten bauchigen Gefäß, dessen Verschluss 2 Öffnungen hat. Durch die eine wird ein bis ins Wasser reichendes Röhrchen geführt, das an seinem oberen Ende den Pfeifenkopf trägt. Das zweite Röhrchen, das nicht bis zur Wasseroberfläche reicht, ist mit einem Schlauch verbunden, der das Mundstück trägt. Der Rauch muss also, bevor er eingeatmet wird, das Wasser passieren und wird dadurch gekühlt, der scharfe und sehr nicotinreiche Wasserpfeifentabak (Tumbeki) wird im Aroma milder und verliert an Nicotingehalt. Die bekanntesten Wasserpfeifentypen sind die indische Huka und die türkische Nargileh.
Magellan, Sonde, Venus
Wissenschaft

Venus immer noch feurig

Neue Auswertungen alter Radardaten legen nahe: Auf unserer Nachbarwelt quoll noch vor drei Jahrzehnten Lava aus Vulkanen heraus. Die Venus könnte sogar aktiver sein als die Erde. von THORSTEN DAMBECK Anders als der Mars ist die Venus dauerhaft in eine dicke Schicht aus Wolken gehüllt. Jahrhundertelang konnte deshalb kein Fernrohr...

Buch,_Max-Delbrueck-Centrum_fuer_Molekulare_Medizin
Auf_dem_Bild:_Dr._Mina_Gouti
Foto:_Pablo_Castagnola
Wissenschaft

Gehirn aus der Petrischale

In der Hirnforschung gibt es ein molekulares Werkzeug, mit dem Forschende zumindest Teile der Entwicklung des Gehirns verfolgen können. Sie überwinden immer mehr Schwächen dieser Organoide. von RAINER KURLEMANN Das Gehirn eines Embryos ist ein empfindliches Organ. Die Wissenschaft kann es nicht untersuchen, weil die Forschung dem...

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