Gesundheit A-Z
DDT
Abk. für die Substanz Dichlordiphenyltrichlorethan. DDT wurde früher als Insektizid eingesetzt, z. B. zur Bekämpfung von Läusen, Flöhen, Fliegen oder Mücken. Da DDT sich in der Umwelt anreichert (Bioakkumulation) und dort zu Schäden führen kann, wurde es von den meisten westlichen Industrieländern verboten. Weltweit ist die Herstellung und Verwendung von DDT heute nur noch zur Bekämpfung von speziellen krankheitsübertragenden Insekten zulässig, z. B. im Rahmen der Bekämpfung der Malaria.
Wissenschaft
CRISPR/Cas im Praxistest
Seit der Entdeckung der Genschere vor zehn Jahren werden auf das gentechnische Werkzeug große Hoffnungen im Kampf gegen Erbkrankheiten, Stoffwechselstörungen und Aids gesetzt. Zeit für eine erste Bilanz. von RAINER KURLEMANN Die US-Amerikanerin Victoria Gray ist vermutlich die erste Frau, die mithilfe einer gezielten...
Wissenschaft
Vergorene Früchte als Ursprung menschlichen Alkoholkonsums?
Viele Menschenaffen verzehren gerne vergorenes Fallobst. Wie verbreitet dieses Verhalten allerdings ist, ist noch unklar – unter anderem, weil viele Studien nicht zwischen dem Konsum von frisch gepflückten und vom Boden aufgelesenen, potenziell vergorenen Früchten unterscheiden. Ein Forschungsteam schlägt deshalb vor, einen...