Gesundheit A-Z
Gehirntumor
im engeren Sinn alle Geschwülste, die sich aus hirneigenem Gewebe entwickeln, im weiteren Sinn jedoch auch Hirnmetastasen und Geschwülste, die von anderen innerhalb des Schädels liegenden Strukturen ausgehen. Die meisten der eigentlichen Hirntumore sind bösartig (z. B. Gliome oder Astrozytome), aber auch an sich gutartige Geschwülste (z. B. Meningeome) können durch die Verdrängung von Hirngewebe dramatische Folgen haben. Die Symptome eines Gehirntumors sind vielfältig, z. B. Hirndruckzeichen, neurologische Ausfälle oder psychiatrische Auffälligkeiten wie Bewusstseins- und Persönlichkeitsveränderungen. Die Diagnose wird aufgrund der neurologischen Untersuchung sowie bildgebender Verfahren wie Computertomografie und Magnetresonanztomografie gestellt. Die Therapie besteht in der Bekämpfung des Hirnödems und je nach Lage des Tumors und Zustand des Patienten, in der chirurgischen Entfernung. Evtl. kommen auch Strahlentherapie und Chemotherapie zum Einsatz.
Wissenschaft
Schwebende Atome als Magnetsensoren
Ein Raster aus 270 Rubidium-Atomen, gefangen in optischen Pinzetten, dient als Magnetometer mit einer einzigartigen räumlichen Auflösung. von DIRK EIDEMÜLLER Als der Nobelpreis für Physik des Jahres 1997 vergeben wurde, vermochten sich vermutlich weder die Preisträger noch die Jury vorzustellen, wozu die preisgekrönte Arbeit...
Wissenschaft
Solarzelle statt Ladesäule
Die Photovoltaik wird mobil. Im Sommer kommt das erste Fahrzeug auf den Markt, das komplett mit Solarenergie betrieben werden kann. von RAINER KURLEMANN Das Versprechen klingt nach einer Revolution am Automarkt: Der niederländische Autobauer Lightyear will Elektroautos unabhängig von Ladestationen und Steckdosen machen. Dazu hat...