Gesundheit A-Z

Gehirntumor

im engeren Sinn alle Geschwülste, die sich aus hirneigenem Gewebe entwickeln, im weiteren Sinn jedoch auch Hirnmetastasen und Geschwülste, die von anderen innerhalb des Schädels liegenden Strukturen ausgehen. Die meisten der eigentlichen Hirntumore sind bösartig (z. B. Gliome oder Astrozytome), aber auch an sich gutartige Geschwülste (z. B. Meningeome) können durch die Verdrängung von Hirngewebe dramatische Folgen haben. Die Symptome eines Gehirntumors sind vielfältig, z. B. Hirndruckzeichen, neurologische Ausfälle oder psychiatrische Auffälligkeiten wie Bewusstseins- und Persönlichkeitsveränderungen. Die Diagnose wird aufgrund der neurologischen Untersuchung sowie bildgebender Verfahren wie Computertomografie und Magnetresonanztomografie gestellt. Die Therapie besteht in der Bekämpfung des Hirnödems und je nach Lage des Tumors und Zustand des Patienten, in der chirurgischen Entfernung. Evtl. kommen auch Strahlentherapie und Chemotherapie zum Einsatz.
Altern
Wissenschaft

Die Gebrechlichkeit des Genoms

Forscher untersuchen, wie Schäden im Erbgut den Alterungsprozess beeinflussen. Ihre Vision: Die natürlichen DNA-Reparaturmechanismen so zu verbessern, dass die gesunde Lebenszeit verlängert wird. von FRANK FRICK Graue Haare, faltige Haut, steife Gelenke, erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten, nachlassende geistige Leistung: Für...

Wissenschaft

Gesunde Berührung

Hautkontakt wirkt sich positiv auf Schmerzleiden, Depressionen und Ängste aus. Die größte Wirkung könnte von Streichelneuronen ausgehen. von SUSANNE DONNER Wenn ihre Enkelkinder zu Besuch kamen, wünschte sich die über 90-jährige Frau immer, dass sie ihr die Haare wuschen. „Und bitte massiert das Shampoo kräftig ein“, bat sie und...

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