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Rachitis
englische Krankheit durch Vitamin-D-Mangel hervorgerufene Erkrankung, die meist im frühen Kleinkindalter auftritt. Ein Mangel an Vitamin D bewirkt Störungen im Kalzium- und Phosphathaushalt des Körpers, die zu einer nicht ausreichenden Verkalkung der Knochen führen. Daraus resultieren Skelettveränderungen wie eine typisch viereckige Form des Hinterkopfes, Auftreibungen der Knochen im Bereich der Stirnhöcker, der Enden der langen Röhrenknochen und der Rippen. Das gesamte Körperskelett kann Verformungen und Verkrümmungen zeigen. Die Milchzahnbildung ist ebenfalls gestört. Seit der Einführung der Rachitisprophylaxe mit Calciferol bei Säuglingen tritt die Erkrankung in den Industrieländern nur noch sehr selten auf. Der Rachitis ähnliche Symptome können auch bei Nierenerkrankungen auftreten (Rachitis renalis).
Wissenschaft
Lebensbaustein aus dem All?
Ein Laborexperiment ahmt die Bedingungen in kalten galaktischen Molekülwolken nach. Dabei gelang der Nachweis von Glycerinsäure. von DIRK EIDEMÜLLER Eine der großen Fragen, die verschiedene Zweige der Naturwissenschaft verbindet, lautet: Woher stammen die Grundbestandteile des Lebens? Zwar kennen wir heute die grundlegenden...
Wissenschaft
Denisova-Erbgut könnte Besiedlung Amerikas erleichtert haben
Als die Vorfahren der heutigen amerikanischen Ureinwohner vor vielen tausend Jahren erstmals den neuen Kontinent besiedelten, könnte ihnen eine frühmenschliche Genvariante geholfen haben. Eine Studie zeigt, dass das Immun-Gen MUC19 bei vielen Menschen mit indigener amerikanischer Abstammung in einer Variante vorliegt, die...