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Schizophrenie

Spaltungsirresein
psychische Erkrankung mit vielfältigem Erscheinungsbild und unterschiedlichem Verlauf, die meist erstmals zwischen der Pubertät und dem dreißigsten Lebensjahr in Erscheinung tritt. Die Ursache ist unbekannt, wahrscheinlich spielen bei der Entstehung erbliche, biografische, psychosoziale und biochemische Faktoren eine Rolle, die in Kombination mit gesteigerter Verletzlichkeit zum Ausbruch der Erkrankung führen. Gekennzeichnet ist die Schizophrenie durch charakteristisch veränderte, ungewöhnliche Erlebens- und Verhaltensweisen. Der Kranke hat das Gefühl, sein Denken, Fühlen und Wollen nicht selbst bestimmen zu können, sondern von außen gesteuert zu werden. Der Schizophrene hat den Eindruck, seine Gedanken würden hörbar oder ihm entzogen oder fremde Gedanken würden ihm eingegeben. Das Denken wird langsam, unlogisch und sprunghaft. Ein typisches Symptom der Schizophrenie sind akustische Halluzinationen; der Kranke hört z. B. Stimmen, die einen Dialog miteinander führen oder seine Handlungen kommentieren. Häufig ist auch eine Wahnsymptomatik vorhanden; der Patient glaubt, dass er verfolgt oder vergiftet wird oder er fühlt sich als bedeutende Persönlichkeit. Die Schizophrenie wird medikamentös mit Psychopharmaka behandelt (in erster Linie Neuroleptika), dazu kommen zahlreiche unterstützende Maßnahmen wie Psychotherapie oder Arbeits- und Beschäftigungstherapie. Die Erkrankung verläuft langsam fortschreitend oder schubweise. Es kann in jedem Stadium zu einer Rückbildung der Symptome kommen, häufig bleiben jedoch erhebliche Persönlichkeitsveränderungen bestehen.
Mojib Latif, Klimawandel
Wissenschaft

Klimarettung wäre so einfach

Die Welt wird die Pariser Klimaziele verfehlen: eine bittere Wahrheit, aber kein Grund zum Verzagen. Ein Essay des Klimaforschers Mojib Latif. Der Klimawandel in Form der globalen Erwärmung ist in vollem Gang. Die durchschnittlichen Temperaturen an der Erdoberfläche sind seit dem Beginn der Industrialisierung infolge des...

Insel, Galapagosinseln
Wissenschaft

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Obwohl Inseln nur einen winzigen Teil der Landfläche unseres Planeten ausmachen, beherbergen sie einen außergewöhnlichen Reichtum an Arten und Sprachen. von ELENA BERNARD Als Charles Darwin im Jahr 1835 die Galapagosinseln erreichte, war er überwältigt von den zahlreichen verschiedenen Spezies, die die Inseln bewohnten. Viele der...

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