Gesundheit A-Z
Tetanie
neuromuskuläre Übererregbarkeit, vor allem durch Kalziummangel (hypokalzämische Tetanien). Alle Situationen und Krankheiten, die mit einer Verminderung des Blutkalziums einhergehen, können eine Tetanie verursachen, z. B. die chronische Niereninsuffizienz, eine Bauchspeicheldrüsenentzündung oder eine verminderte Kalziumaufnahme im Magen-Darm-Trakt. Ferner können ein Magnesiummangel, Arzneimittelvergiftungen und Schädigungen des Zentralnervensystems (normokalzämische Tetanie) und psychische Erregung mit Atembeschleunigung (Hyperventilationstetanie) zu einer Tetanie führen. Die Symptome reichen von Empfindungsstörungen an den Gliedmaßen (Kribbeln, Ziehen) über Herzbeschwerden und Taubheitsgefühle im Bereich der Gesichtshaut bis zu anfallsartig auftretenden Muskelkrämpfen (tetanischer Anfall) mit typischer Pfötchenstellung ohne Bewusstseinsverlust. Zur Behandlung der hypokalzämischen Tetanie wird intravenös Kalzium verabreicht.
Wissenschaft
Der Ursprung der Ozeane
Himmelsstein: Am 9. Juni 1952 schlug ein 107 Kilogramm schwerer Steinbrocken aus dem All in der kanadischen Provinz Alberta in einem Weizenfeld bei dem Weiler Abee ein. Es ist der größte bekannte Enstatit-Chondrit. Diese seltene Art von Steinmeteoriten wurde nach dem darin nachweisbaren Mineral Enstatit benannt, einem...
Wissenschaft
Kleine Teilchen mit großer Wirkung
Mit dem Atem gelangt nicht nur lebenswichtiger Sauerstoff in den Körper: Stickstoffdioxid und Feinstaub gefährden Lunge, Herz und Gehirn. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Täglich atmet ein Erwachsener mindestens 10.000 Liter Luft ein und wieder aus, nimmt dabei Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid ab. Nichts im Körper funktioniert...