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Kalzium

Calcium, Erdalkalimetall, das im menschlichen Körper vor allem im Knochen vorkommt (gebunden in Hydroxylapatit) und zu dessen Stabilität beiträgt. Im Blut und in den Körperzellen liegt Kalzium ungebunden in Form von Kalzium-Ionen vor und spielt eine wichtige Rolle in der Blutgerinnung sowie der Muskel- und Nervenfunktion. Die Konzentration von Kalzium im Blutplasma wird normalerweise durch die Hormone Calcitonin und Parathormon streng reguliert; bei ausgeprägtem Kalziummangel kommt es zu einer Steigerung der muskulären Erregbarkeit und eventuell zu Krämpfen (Tetanie). In der Therapie vor allem des Bluthochdrucks wird der Kalziumeinstrom in die Zellen durch Kalziumantagonisten gehemmt. Durch Entspannung der Gefäßmuskulatur stellen sich die Blutgefäße weit und der Blutdruck sinkt.
Mumie
Wissenschaft

Die Botschaften der ewigen Toten

Archäologen und Naturwissenschaftler arbeiten als Mumienforscher eng zusammen. Dabei ermöglichen moderne Analyseverfahren ganz neue Einblicke. Manchmal stützen sie die Erkenntnisse der Archäologie, manchmal räumen sie auch mit Vorurteilen auf. von RAINER KURLEMANN Die Menschen sind verstorben, doch die Zeit hat sie nicht...

Neandertaler
Wissenschaft

Blutgruppen unserer Vorfahren entschlüsselt

Unsere Blutgruppen bestimmen nicht nur darüber, wem wir Blut spenden können. Sie prägen auch unser Risiko für bestimmte Krankheiten – und geben Einblicke in unser genetisches Erbe. Analysen der Genome von Neandertalern und frühen Vertretern des Homo sapiens, die vor 120.000 bis 16.500 Jahren lebten, geben nun Einblicke darin, wie...

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