Wahrig Herkunftswörterbuch

dichten

ein sprachliches Kunstwerk verfassen
das Wort geht auf
mhd.
tihten,
ahd.
dihton „etwas verfassen, dichten“ zurück und ist eine Entlehnung aus
lat.
dictare „etwas diktieren, zur Niederschrift aufsagen“, einer Bildung zu
lat.
dicere „sagen“; erst in mittelhochdeutscher Zeit wandelte sich die allgemeine Bedeutung „verfassen, schriftlich abfassen“ zu „Verse bilden“; das Substantiv Dichter ist seit dem 12. Jh. geläufig, wird aber erst seit dem 18. Jh. in der Bedeutung „Poet“ verwendet
Kraft, Meer, Wellen
Wissenschaft

Die Kraft der Wellen

Rund 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Ingenieure wollen jetzt die Energie des Meeres nutzen, um auf schwimmenden Inseln elektrischen Strom zu erzeugen. von RAINER KURLEMANN Wer schon einmal in einem Boot oder am Strand gegen die Wellen gekämpft hat, der ahnt, wie viel Energie im Meer steckt. Tag für Tag...

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Wissenschaft

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Astronomen haben in der Großen Magellan’schen Wolke das bizarre Relikt der berühmten Supernova von 1987 gesichtet. Der entstandene Neutronenstern heizt den Staub, der ihn einhüllt, gewaltig auf. von THORSTEN DAMBECK Lange mussten die Astronomen auf diese Sternexplosion warten – etwas Ähnliches war zuletzt zu Beginn des 17....

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