Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Parenchym
Par|en|chym, <auch> Pa|ren|chym 1.
dünnwandiges, großräumiges, saftreiches Pflanzengewebe, das besonders dem Stoffaustausch dient, Grundgewebe
2.
Funktionsgewebe der Organe (im Unterschied z. B. zum Fettgewebe)
[<
griech.
para
„neben, daneben, bei“ und enchymos
„saftig, mit Saft drin“, < en
„in, hinein“ und chymos,
Nebenform von chylos
„Saft, Pflanzensaft“]
Wissenschaft
„Urpferd“ war gar kein Pferd
Eine Stammbaumanalyse mithilfe von Fossilien liefert überraschende neue Einblicke in die Evolution von Pferden und verwandten Huftieren vor rund 55 Millionen Jahren. Demnach war das bislang als „Urpferd“ geltende Hyracotherium nicht so eng mit Pferden verwandt wie gedacht. Zudem zeigte sich, dass der älteste gemeinsame Vorfahre...
Wissenschaft
Verhängnisvolle Verspätung
Die meisten Tierarten bekommen ihren Nachwuchs dann, wenn das Nahrungsangebot am Aufzuchtort optimal ist. Doch durch die Klimaerwärmung kommen Zugvögel oft zu spät in ihre Brutgebiete zurück. von CHRISTIAN JUNG Der kleine, auffällig weiß und schwarzbraun gezeichnete Trauerschnäpper verbringt die Winterzeit von September bis März...