Lexikon
Wasserpflanzen
Hydrophytenfast ständig im Wasser lebende Pflanzen; meist Blütenpflanzen, einige Algen und wenige Farne. Wasserpflanzen nehmen ihre Nährstoffe direkt aus dem Wasser auf und haben deshalb dünne Epidermiswände; Leitgefäße und Festigungsgewebe fehlen häufig. Um Gasdiffusion und Auftrieb zu verbessern, ist das Parenchym als Aërenchym ausgebildet, mit großlumigen Interzellularen. Schwimmblätter sind stark vergrößert und untergetauchte Blätter zu besserer Nahrungsaufnahme fein zerteilt. Wasserpflanzen können – mit allen Übergängen – im Gewässerboden untergetaucht wurzeln (Armleuchteralgen), ohne Wurzelbildung untergetaucht schwimmen (Hornblatt, Wasserschlauch), an der Oberfläche wurzeltragend schwimmen (Farne, Wasserlinsen) oder im Boden wurzeln und submerse sowie emerse Triebe bilden (Wasserhahnenfuß). Blütenpflanzen kommen nur bis maximal 10 m Tiefe, Armleuchteralgen und Quellmoos bis 15 m Tiefe vor. In der Verlandungszone werden die Wasserpflanzen von den Sumpfpflanzen abgelöst.
Wissenschaft
Das Salz des Meeres
Meer und Salz gehören untrennbar zusammen – zumindest als Begriffe. Doch die Natur und der Mensch fanden Wege, das „weiße Gold“ vom Wasser zu trennen. Von ROLF HEßBRÜGGE Hallstatt im Salzkammergut: Die österreichische Postkarten-Idylle lockt bis zu einer Million Touristen pro Jahr hierher, vor allem aus Fernost. Neben den...
Wissenschaft
Saurier im Sauerland
Das ganze Artenspektrum der Wirbeltiere, die vor rund 125 Millionen Jahren nahe der Kleinstadt Balve lebten, ist in einem Steinbruch auf wenigen Kubikmetern verewigt. von KLAUS JACOB Der Steinbruch im Sauerland in der Nähe der Kleinstadt Balve ruht schon lange. Dichtes Unkraut hat sich an vielen Stellen breitgemacht. Kein Laster...