Wahrig Herkunftswörterbuch
Pechvogel
Bereits im Jahre 1479 ist handschriftlich belegt, dass man das Wort Pech als Synonym für „Unglück“ verwandte. Ein vor lauter Unglück der Verzweiflung naher schlesischer Adeliger schrieb damals: „Ich bin so weit in das pech gesaczt, das ichzs nyme achte“. Wer im Wortsinne Pech hatte, der war ursprünglich in eine Falle geraten. Neben Mäusen waren die beliebtesten Opfer Vögel, die Fallenstellern buchstäblich auf den Leim gegangen waren. Das auf die Leimrute geschmierte Pech klebte den bedauernswerten Geschöpfen an den Federn und ließ sie zugrunde gehen. Dies erinnert an Bilder von Tankerunglücken, die verendende Seevögel mit verklebtem Gefieder zeigen. Vor diesem geschichtlichen Hintergrund ist es verständlich, dass die Verbindung von Pech und Vogel, die in früherer Zeit in gewisser Weise zum Alltag gehörte, im übertragenen Sinne auch auf Menschen bezogen wurde, die vom Unglück verfolgt scheinen. Verbreitet wurde das Wort vom Pechvogel im 18. Jahrhundert von den redseligen Studenten, die zu jener Zeit auch das Pechhaben in den allgemeinen Wortschatz einführten.
Wissenschaft
Tierisches Leuchten
Biolumineszenz hilft ihnen beim Jagen, Fliehen oder der Partnersuche. Und inzwischen hat die vielfältig leuchtende Tierwelt auch die Neugier von Medizinern und Genforschern geweckt, die daraus neue Methoden für ihre Arbeit ableiten. von Christian Jung Glühwürmchen sind nicht nur schön anzusehen, kaum ein anderes Tier schafft es...
Wissenschaft
Bessere Böden
Weniger Chemie bei vergleichbaren Erträgen: Brasilien arbeitet mit der sogenannten regenerativen Landwirtschaft auf riesigen Flächen.
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