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Elf Jahre Jagd nach der Venus

Le Gentil

In die Geschichte der Venusdurchgänge ist der französische Astronom Le Gentil als der größte Pechvogel aller Zeiten eingegangen. Seine Geschichte soll hier kurz erzählt werden.

Guillaume-Joseph-Hyacinthe-Jean-Baptiste Le Gentil de la Galaziere (1725 - 1792) hatte sich bereits als Assistent des berühmten Cassini in Paris einen Namen als Astronom gemacht, als er sich im März 1760 in Brest einschiffte, um den Venusdurchgang am 6. Juni 1761 in Pondicherry, der Hauptstadt von Französisch-Indien, zu beobachten. Niemand sollte ihm vorwerfen, dass er zu wenig Zeit für die Reise und die Vorbereitungen eingeplant hätte. Er war bereits unterwegs als die britische Royal Society noch darüber debattierte, ob sie in diesen unsicheren Zeiten überhaupt eine Expedition unternehmen sollte. Damit war er der erste, der aufbrach. Er konnte nicht wissen, dass er der letzte sein würde, der zurückkam.

Von den Briten belagert

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Dirk Soltau
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