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Adventszeit: Weihnachtsmarkt einmal anders

Alle Jahre wieder locken die Weihnachtsmärkte zur Adventszeit mit Glühwein und Crêpes, Kunst und Kitsch. Ganz klar: In den Wochen vor dem Heiligen Fest gehört das gemütliche Beisammensein zwischen den romantisch erleuchteten Büdchen einfach dazu. Wer diese Saison aber nicht schon wieder Lust auf den "normalen" Weihnachtsmarkt vor der Haustür hat, sollte einmal einem dieser Märkte der etwas anderen Art einen Besuch abstatten. Sieben Tipps für Reiselustige im Weihnachtsfieber.

Auf die japanische Art

Sushi statt Bratwurst, Tee statt Punsch: Auf dem japanischen Weihnachtsmarkt in der Bundeshauptstadt dreht sich alles rund um die Kultur aus Fernost. An zwei Tagen Anfang Dezember gibt es in der Arena Berlin original japanische Köstlichkeiten, traditionelles Handwerk, japanische Tänze und Musik, Sumo Wrestling, Sake und vieles mehr – perfekt für alle, denen in der Adventszeit bislang ein bisschen exotisches Flair fehlte.

03./04.12. 12 bis 21 Uhr, Eintritt: Erwachsene 3 EUR/ Kinder frei (Eintritt Winterdorf inkl.)

Ehemaliges Erzbergwerk Rammelsberg bei Goslar
Am dritten Adventswochende findet im stillgelegten Bergwerk Rammelsberg ein Weihnachtsmarkt statt, der sich über Teile des untertägigen Bereiches, der Erzaufbereitungsanlage und der Werksstraße erstreckt.
Weihnachtsmarkt unter Tage

Wer sagt denn, dass Weihnachtsmärkte immer oberirdisch stattfinden müssen? Auch unter Tage herrscht in der Adventszeit weihnachtliche Stimmung – zum Beispiel im stillgelegten Bergwerk Rammelsberg in Goslar. Am dritten Adventswochenende wird das UNESCO-Weltkulturerbe stimmungsvoll mit Kerzen erleuchtet und lockt Besucher mit altem Handwerk, Geschenkideen aus dem Harz und Leckereien. Die Büdchen erstrecken sich ausgehend von dem untertägigen Bereich, auch über Teile der Erzaufbereitungsanlage und der Werksstraße. Kinder dürfen in der alten Schmiede Zinnfiguren gießen.

10./11.12. ab 11 Uhr, Eintritt: Erwachsene 6 EUR/ Kinder 2 EUR

Erotik trifft Advent

Hamburgs "geilster Weihnachtsmarkt" verbindet besinnliches Weihnachtsambiente mit frivolem Kiezleben. Der unkonventionelle "Santa Pauli" reizt im Herzen St. Paulis traditionell mit Livemusik auf der Showbühne und abends ab 19 Uhr zu jeder vollen Stunde mit heißen Shows im Strip-Zelt – mindestens einmal am Tag auch mit einem Programm für Frauen. An den Ständen dazwischen gibt es alles, was das Herz begehrt: vom klassischen Glühwein, über Cocktailkreationen mit so schönen Namen wie "Bordsteinschwalbe", bis hin zu erotischen Accessoires.

17.11. bis 23.12. ab 16 Uhr (Mo-Do) bzw. 13 Uhr (Fr-So), Eintritt: frei

Engelkemarkt in Emden
Der weihnachtlich erleuchtete Ratsdelft stellt die Kulisse für den maritimen Teil des EDer weihnachtlich erleuchtete Ratsdelft dient als Kulisse für den maritimen Teil des Emder Weihnachtsmarktes.mder Weihnachtsmarktes.
Weihnachtsmarkt auf dem Meer

Einmal im Jahr verwandelt sich die ostfriesische Seehafenstadt Emden in einen weihnachtlichen Budenzauber. Auf dem "Engelkemarkt" weht den Besuchern nicht nur der Duft von gebrannten Mandeln und Glühwein um die Nase, sondern auch eine frische Meeresbrise. Denn ein Teil des Weihnachtsmarktes findet auf dem Wasser statt. Das Besondere: Festlich beleuchtete Museumsschiffe und Traditionssegler laden mit einem weihnachtlichen Programm zum Verweilen an Bord ein – und zum Aufwärmen gibt es den berühmten Klabautermann-Glühwein.

21.11. bis 23.12. und 27. bis 31.12. 11 bis 20 Uhr, Eintritt: frei

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DAL, 25.11.2016
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