Wissensbibliothek

Wonach sucht der Ich-Erzähler in dem Roman?

Nach seiner Vergangenheit. In seinem Zyklus versuchte Proust, sein »Vorleben« als Repräsentant der Pariser High Society wieder gegenwärtig zu machen: Seinem zu Beginn dieser »Suche« zehn Jahre alten und später durch Krankheit empfindsam gemachten Ich-Erzähler sind autobiografische Züge eingeschrieben. Auch die eigene Außenseiterposition als jüdischer Homosexueller wird thematisiert. Als Gesellschaftspanorama um die Familien Swann und Guermantes beleuchtet der Roman das Salondasein der Pariser Oberschicht; ihrer Dekadenz stellt Proust die ästhetische Dauer des Kunstwerks entgegen.

Wissenschaft

Der schädliche Verlust der Nacht

Manche Auswirkungen sind bereits recht gut erforscht, andere dagegen wahrscheinlich noch nicht einmal entdeckt. von Kurt de Swaaf Ein Windhauch trägt Pinienduft herbei, das Meer kabbelt leise gegen die Felsen  –  nur ein paar hungrige Stechmücken stören die nächtliche Idylle in der versteckten Bucht an der Nordwestküste Mallorcas...

Auerochsen-Schädel
Wissenschaft

Genetische Geschichte der Auerochsen entschlüsselt

Die heute ausgestorben Auerochsen gelten als Schlüsselart der Ökosysteme im prähistorischen Eurasien und Nordafrika – und als Vorfahren heutiger Rinder. Nun haben Forschende die DNA von 38 dieser Tiere aus fast 50.000 Jahren analysiert. Demnach gab es vier verschiedene Abstammungslinien von Auerochsen, die sich in Abhängigkeit...

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