Wissensbibliothek
Was macht das Stück zu einem geistlichen Kunstwerk?
Der permanente Austausch von Lauten und Klängen entspricht genau der geistlichen Textstruktur – was Kritiker allerdings nicht davon abgehalten hat, die Zerstörung des Textes zu monieren. Der »Gesang« besteht aus ständigen Wiederholungen der Versanfänge »Preise den Herrn« beziehungsweise »Jubelt dem Herrn« und stetig wechselnden Subjekten. Auch das Konzept der Raumkomposition, das heißt die Verteilung der Klänge auf fünf um die Zuhörer verteilte Lautsprecher, setzt den Gehalt der Dichtung, der im universalen Lobpreis Gottes besteht, um. Die Komposition ist ein geistliches Kunstwerk von hohem Rang, das in dieser Form allerdings nur außerhalb der Kirche »aufführbar« ist.
Unscharf, aber stabil
Wie Heisenbergs Unbestimmtheitsrelation die Quantenwelt erklärt. von RÜDIGER VAAS Es gibt auf der Welt echten Zufall – eine objektive Unbestimmtheit, nicht nur eine subjektive Unkenntnis“, bringt der Physiker Helmut Fink die vielleicht tiefgreifendste Schlussfolgerung aus der revolutionären Quantenphysik auf den Punkt. „...
Warum die Riesenfaultiere ausstarben
Heutige Faultiere sind kaum größer als eine Katze und lassen sich lediglich zwei Gattungen zuordnen: Zweifinger- und Dreifinger-Faultiere. Ursprünglich jedoch gehörten sie einer vielfältigen Gruppe von Tieren an, die sich rund 35 Millionen Jahre lang in Amerika isoliert entwickelte und mehr als 100 unterschiedliche Gattungen...