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Weshalb stirbt der Wald?
Weil die Luftschadstoffe zunehmen. Eine der Hauptursachen des sog. Waldsterbens ist Schwefeldioxid (SO2), das als Verbrennungsprodukt aus Kraftwerken, Industrieanlagen und Heizungen in die Luft entweicht. In höheren Konzentrationen kann es zum einen die Spaltöffnungen der Blätter und damit den Wasserhaushalt der Bäume beeinträchtigen; zum andern verursacht es beim Eindringen in die Blätter schwere Wuchsstörungen. Lösen sich die Luftschadstoffe im Regen, bilden sich Schwefel- und Salpetersäure, der Niederschlag ist folglich säurehaltig (»saurer Regen«). Dieser schädigt nicht nur Außenhaut und Wachsschichten der Blätter, sondern er führt auch dazu, dass der Boden nachhaltig versauert. Dadurch gehen wichtige Pflanzennährstoffe verloren, gleichzeitig werden pflanzenschädliche Stoffe freigesetzt. Darüber hinaus wird auch die Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen, auf die gerade Nadelbäume stark angewiesen sind, stark gestört oder gar zerstört.
Gelbliche bis bräunliche Blätter, bei Nadelbäumen mehr oder weniger starker Nadelfall – das waren und sind die ersten, oft noch unspezifischen Anzeichen der Schäden. Zunehmend verkahlen dann die Äste, bei Nadelbäumen in Stammnähe, bei Laubbäumen an der äußeren Krone. In der Folge werden die Astspitzen von Laubbäumen dürr, Fichten lassen die Zweige schlaff herabhängen (»Lamettasyndrom«) und Tannen bilden ausgeprägte flache Storchennestkronen an der Stammspitze. Typische Symptome sind auch in großer Zahl gebildete »Angsttriebe« auf den Astoberseiten. Schließlich sterben bei Nadelbäumen die Wipfel ab, bei Laubbäumen große Teile der Krone.
Verspielt
Punkte sammeln und Level aufsteigen: Was einst Computerspielen vorbehalten war, findet immer häufiger seinen Weg in den Alltag. Welche Psychologie steckt hinter der Gamification? von JAN SCHWENKENBECHER Noch 2.347 fehlen zum Tagesziel von 10.000 Schritten, erst dann bleibt die Serie bestehen. Zum Frei-Kaffee fehlen noch 51 Sterne...
Raubvögel der Dino-Ära
Über den Köpfen von Tyrannosaurus rex und Co. flogen offenbar schon Vögel mit Beute in den Krallen durch die Luft: Ähnlich wie die modernen Raubvögel jagten wahrscheinlich auch zwei neuentdeckte Vogelarten der späten Kreidezeit, berichten Forschende. Dies geht aus Merkmalen ihrer Fußknochen hervor, die denen von Falken oder Eulen...