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Darmreinigung

Um den Darm von Altlasten zu befreien, werden bei Fastenkuren gerne Einläufe eingesetzt. Diese werden Darmreinigung genannt. Von einem gesunden Darm werden die beim normalen Stoffwechselgeschehen anfallenden Schlacken und Giftstoffe ausgeschieden. Bei ungesunder Ernährung gepaart mit Stress und Bewegungsmangel ist der Darm jedoch überlastet. Er wird träge und die Zusammensetzung der Darmflora verändert sich zu seinen Ungunsten. Die Schadstoffe können sich dann in den Falten der Darmwand ablagern. Deshalb ist die Darmreinigung wie eine kleine Entgiftungskur.

Darmspülung

Darm- und Verdauungsorgane
Bei der Darmreinigung wird mit Hilfe eines Einlaufs der gesamte Enddarm entleert und gründlich durchgespült. Lauwarmes Wasser wird in Seitenlage über einen Schlauch und ein kurzes Darmrohr (Irrigator) sanft in den Darm geleitet. Schon nach wenigen Minuten reizt die Dehnung der Darmwand zu einer normalen Darmentleerung. Regelmäßige Darmspülungen schwemmen allerdings auch die nützlichen Bakterien der Darmflora aus und sind daher nicht ratsam.

 

Colon-Hydro-Therapie

Eine intensive Form der Darmspülung ist die Colon-Hydro-Therapie. Bei gleichzeitiger Hin- und Rückleitung mit einem Zwei-Schlauch-System wird hierbei der Darm über ein elektronisch gesteuertes Pumpsystem wesentlich tiefer und weiter gereinigt als beim konventionellen Einlauf. Etwa eine Dreiviertelstunde dauert die Behandlung, bei der der Patient bequem auf einer Liege liegt. Als Spüllösungen dienen meist körperwarme physiologische Kochsalzlösungen. Nach Bedarf können aber auf besondere Wirkstoffe wie Heilkräuter zugesetzt werden. Nach der grundlegenden, meist an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführten Darmreinigung wird eine langfristige Ernährungsumstellung empfohlen. Gegebenenfalls wird die Darmflora mittels zugeführter Darmbakterien (Symbioselenkung) saniert oder neu aufgebaut und stabilisiert.

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Nulldiät - nur eine Möglichkeit des Fastens

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