Daten der Weltgeschichte
287 v. Chr., Ende der Ständekämpfe
Rom
Nach mehr als 200 Jahren beendet die Lex Hortensia endgültig die Ständekämpfe: Sie gibt Beschlüssen der Volksversammlung uneingeschränkte Gültigkeit im römischen Herrschaftsbereich. Trotz der nominellen Gleichstellung von Plebejern und Patriziern bildet sich eine neue Nobilität des Geldadels. Die Volksversammlung wird wegen ihrer Aufwertung im politischen System für Demagogie anfällig. Umstritten ist, ob auch ein erstes Ackergesetz erlassen wird: Die Verteilung von erobertem Land (ager publicus: öffentliches Staatsland) an römische Bürger wird ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. zu einem der Kardinalprobleme der römischen Republik.
Spurensuche aus der Luft
Luftbildarchäologen halten Ausschau nach verräterischen Merkmalen etwa in Getreidefeldern, um verborgene Baureste aufzuspüren. Dabei profitieren sie von den Effekten des Klimawandels. von ROLF HEßBRÜGGE Wenn Ronald Heynowski auf den Soziussitz der kleinen Ikarus- C42-Propellermaschine klettert, nimmt er neben einer...
Umleitung für Licht und Lärm
Tarnkappen und Tarnmäntel gehören eigentlich ins Reich von Märchen und Science-Fiction-Geschichten. Doch mit sogenannten Metamaterialien lassen sie sich tatsächlich realisieren. Und die künstlich geschaffenen Werkstoffe ermöglichen noch mehr bizarre Effekte. von REINHARD BREUER Der Begriff „meta“ ist griechisch und bedeutet „...