Daten der Weltgeschichte

1361 v. Chr., Gescheiterte Kulturrevolution von Echnaton (=Amenophis IV.)

Ägypten

Pharao Amenophis IV. erhebt Amarna zur neuen Residenz und leitet eine Art Kulturrevolution im ägyptischen Reich ein: Er erhebt den Sonnengott Re (Aton) zum Staatsgott und verbietet den bis dahin vorherrschenden Amun-Kult. Faktisch führt der Pharao, der sich nun Echnaton („Dem Aton wohlgefällig“) nennt, eine monotheistische Religion ein. In der Kunst herrschen expressionistisch anmutende Werke vor, die einen vollständigen Bruch mit den bisherigen Stilen bedeuten. Wahrscheinlich wollte der Pharao, der 1347 v. Chr. stirbt, die erstarkte Priesterschaft des Amun-Kultes zerstören und die Alleinherrschaft der Pharaonen wiederherstellen. Unter seinem Sohn Tutanchamun (1347–1338 v. Chr.) werden die Reformen rückgängig gemacht.

Olympische Spiele
Wissenschaft

„Waffen waren bei Olympia verboten“

Der olympische Friedensgedanke ist ein historisches Vermächtnis der griechischen Antike an die Neuzeit – oder? Der Olympiahistoriker Stephan Wassong räumt mit einigen Missverständnissen auf. Das Gespräch führte ROLF HESSBRÜGGE Herr Prof. Wassong, alle paar Jahre beschwört die Welt den „olympischen Frieden“, den es aber nie zu...

Illustration eines menschlichen Gehirns in Aktion
Wissenschaft

Wie unser Gehirn aus Fehlern lernt

Wenn sich Regeln plötzlich ändern, reagiert unser Gehirn darauf und baut im Kortex die neuronalen Netzwerke um, die für Lern- und Entscheidungsprozesse zuständig sind. Diese Reorganisation läuft schicht- und schrittweise ab: von unten nach oben und von chaotisch zu rhythmisch, wie Neurowissenschaftler nun anhand von Mäusen...

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