Daten der Weltgeschichte
Um 3000 v. Chr., Nippur religiöses Zentrum der sumerischen Stadtstaaten
Mesopotamien
Nippur entwickelt sich zum religiösen Zentrum der sumerischen Stadtstaaten. Die Sumerer glauben an eine von Göttern beherrschte Welt. Die Menschen wurden von ihnen als Diener erschaffen. Der durch Naturkatastrophen ständig bedrohte Ackerbau ist besonderer Gegenstand der Gebete. Die Sumerer interpretieren Dürre und Überschwemmung als göttlichen Zorn und entwickeln Beterstatuen: Diese Steinplastiken sind das Abbild betender Menschen, die gewissermaßen permanent in Vertretung der tatsächlichen Bewohner um die Gnade der Götter bitten. Der stark ritualisierte Alltag erhebt die Priesterkaste zur mächtigsten Schicht in den Städten.
News der Woche 19.09.2025
Der Beitrag News der Woche 19.09.2025 erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Spiel(e) des Lebens
Wenn Paris in diesem Sommer im olympischen Goldrausch schwelgt, denkt vermutlich niemand mehr an jene Athleten der Vormoderne, die auf dem Spielfeld getötet und den Göttern geopfert wurden. von ROLF HESSBRÜGGE Das Feld, auf dem über Leben und Tod entschieden wurde, misst rund 135 mal 90 Meter. Unterteilt ist es ähnlich wie der...