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Der Wettlauf um das "Blaue Band"

Rekordjagd um die schnellste Atlantik-Überquerung

Ungeachtet mehrerer Eisbergwarnungen anderer Schiffe, fuhr die Titanic mit ungedrosselter Geschwindigkeit durch die gefährlichen Gewässer. Ziel der Schifffahrtsgesellschaft war das "Blaue Band" - die begehrte Trophäe für die schnellste Überquerung des Atlantik.

Atlantischer Ozean

Die physische Karte zeigt Nord- und Südatlantik

Das "Blaue Band" war anfangs eine symbolische Bezeichnung für die schnellste Überquerung des Atlantischen Ozeans zwischen Bishop's Rock auf den britischen Scilly-Inseln und dem Ambrose-Leuchtfeuer von New York. Später hisste man einen blauen Wimpel zu dem auch noch ein Pokal gestiftet wurde. Erster Inhaber war 1838 das britische Schiff "Great Western".

Im 19. Jahrhundert beherrschten britische Reedereien das Geschäft mit den Schnelldampfern. 1889 stellte dann die mit US-amerikanischem Kapital finanzierte britische Imman & International Steam Navigation Company die "City of Paris" mit Zweischraubenantrieb in Dienst. Mit 20 Knoten im Durchschnitt (Seemeilen in einer Stunde eine Seemeile entspricht 1852 m) nahm die "City of Paris" der "Umbria" der Cunard-Reederei (19,5 Knoten) das "Blaue Band" ab.

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aus der wissen.de-Redaktion; Quelle Chronik Verlag
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