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Die schönsten Schnitthecken: So wird die Umzäunung zur Gartenkunst

Immergrüne Hecken eignen sich bevorzugt für die Umzäunung eines Grundstücks und Gartens. Sie sind blickdicht, wachsen kompakt und lassen sich als Schnitthecke auch künstlich in Form halten. Eine gradlinige Bepflanzung ermöglicht den Verzicht auf Mauerwerk und Zäune. Daneben können Schnitthecken auch zum Gestaltungselement werden.

Vom Sichtschutz zum Kunstwerk: Mit dem richtigen Schnitt verwandeln sich Eiben, Buchsbaum & Co. in geometrische Formen, Figuren und kunstvolle Gartenmuster.

Bild:  Neville Hawkins / pexels

Ob Sie Eiben kaufen bei Heckenpflanzen Heijnen oder sich für andere Heckenarten entscheiden, wir zeigen Ihnen, welche den Garten durch ihre Form und Optik bereichern.

Gartenkunst als Tradition und lebendige Architektur

Der Formschnitt hat sich durch die Jahrhunderte bewährt und verleiht einem Garten mehr Schönheit und Charakter. Gerade Hecken bieten sich für die kreative Gestaltung an, wenn sie dicht wachsen und ein bestimmtes Aussehen haben. Die natürliche Wuchsform unterstützt den Schnitt, der gleichzeitig für das bessere Gedeihen sorgt. So hat die Gestaltung zweierlei Aufgaben, dient dem ästhetischen und praktischen Aspekt. In der Gartenkunst sind Hölzer, Bäume und Hecken dazu gedacht, die Bereiche zu strukturieren und einzelne Räume zu bilden. Gleichzeitig lassen sich Architekturelemente, geometrische Formen und Figuren gestalten.

Geometrische Formen: Diese Hecken eignen sich besonders gut dazu

Beliebt in modernen Gärten sind Formschnitte mit geometrischer Ausrichtung. Buchsbaum, Eibe, Stechpalme und Liguster erlauben vielseitige Kreationen, die von Quadraten und Kugeln bis zu Kegeln und Pyramiden reichen. Dunkle und dichte Heckenwände wiederum heben farbenprächtige Beete und Statuen aus Marmor besser hervor und bewirken, mit dem richtigen Schnitt, innerhalb des Tagesverlaufs ein faszinierendes Spiel aus Licht und Schatten. Sowohl die geometrische als auch figürliche Formung wird Topiari-Kunst genannt und erzielt eine lebendige Architektur, die sich um Lauben, Torbögen und Wellenformen ergänzen lässt.

Hecken für lebensgroße Figuren

Alternativ zur reinen geometrischen Form ist es möglich, bestimmte Hecken so zu schneiden, dass sie verschiedene Motive und Figuren ergeben. Beliebt sind menschliche Statuen, aber auch viele Tiere. Hierfür sind vor allem die immergrünen Gewächse sinnvoll, darunter die Eibe, der Liguster oder der Buchsbaum. Um komplexere Figuren zu kreieren, ist es notwendig, die Hecke mit einem Drahtgestell zu umgeben, das als Schablone dient und der Hecke gleichzeitig hilft, in die Form hineinzuwachsen. Der künstlerische Schnitt erfolgt gezielt und ästhetisch und verleiht Ihrem Garten mehr Eleganz, Struktur und Individualität.

Knotengärten mit ineinander verschlungenen Mustern

Der Knotengarten entstammt dem Barockgarten und war in der Blütezeit der Renaissance üblich. Er zeigt sich mit niedrig wachsenden und dicht gepflanzten Hecken, die so angeordnet werden, dass ihre Zweige und Blätter ineinander verschlungen wirken und so wie kunstvoll geknüpfte Seile wirken. Dieser Effekt wird vor allem durch den geschickten Schnitt erzeugt, der an den Kreuzungspunkten erfolgt und so die Illusion schafft, dass die Hecken miteinander verbunden sind. Oft werden hierfür verschieden farbige Hecken ausgewählt oder der Buchsbaum mit Lavendel und bunten Blumen vermischt. Besonders schön kommt ein Knotengarten zur Geltung, wenn er aus der Höhe betrachtet wird, etwa aus dem Fenster oder von einer erhöhten Terrasse. 

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