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Richtig unter Druck – auch im Winter

Viel zu viele Autofahrer sind „Luftdruck-Muffel“. Sie achten kaum oder gar nicht auf den richtigen Luftdruck ihrer Reifen. Knapp zwei Drittel aller PKW weisen einen zu geringen Luftdruck auf. Bei den LKW in der EU sind es sogar über 75 Prozent. Die Konsequenzen sind nur den Wenigsten klar. Doch wer Wert legt auf mehr Sicherheit, Kosten- und CO2-Einsparung sollte in jedem Fall regelmäßig eines tun: den Luftdruck messen. Auch im Winter.

von Michael Fischer, wissen.de

Laut Studien der Europäischen Union sind über 64 Prozent der PKW mit zu geringem Reifenluftdruck unterwegs. Was harmlos klingt, hat mehrfache Auswirkungen: auf die Sicherheit, den eigenen Geldbeutel und den CO2-Ausstoß.

 

Mehr Sicherheit

Bei zu niedrigem Luftdruck steht der Reifen nicht mehr mit seiner ganzen Lauffläche auf der Fahrbahn, sondern nur noch mit den Flanken. Unter diesen Umständen verlängern sich die Bremswege und die Seitenführung lässt deutlich nach. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Ausbrechen des Autos kommen.

 Doch auch zu hoher Luftdruck hat negative Folgen: Der Reifen rollt nur noch in der Mitte ab und verschleißt deutlich schneller. Außerdem erhöht sich der Bremsweg. Ein idealer Luftdruck erhöht dagegen die Fahrzeugsicherheit – insbesondere bei Kurvenfahrten.

 

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