Lexikon

Soziạldarwinismus

in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgekommener Begriff zur Bezeichnung gesellschaftlicher Lehren, die die biologischen Erkenntnisse Darwins (Darwinismus), vor allem die These vom Überleben des Tüchtigsten (eigentlich des Angepasstesten) im „Kampf ums Dasein“, auf die gesellschaftlichen Verhältnisse übertragen wollen. Der Sozialdarwinismus gilt u. a. als Wegbereiter des Biologismus der Nationalsozialisten. Als sein Begründer wird gewöhnlich H. Spencer genannt.
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