Lexikon
Soziạldarwinismus
in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgekommener Begriff zur Bezeichnung gesellschaftlicher Lehren, die die biologischen Erkenntnisse Darwins (Darwinismus), vor allem die These vom Überleben des Tüchtigsten (eigentlich des Angepasstesten) im „Kampf ums Dasein“, auf die gesellschaftlichen Verhältnisse übertragen wollen. Der Sozialdarwinismus gilt u. a. als Wegbereiter des Biologismus der Nationalsozialisten. Als sein Begründer wird gewöhnlich H. Spencer genannt.
Wissenschaft
Warum Kinder sich wie im Himmel fühlen sollen
Das Himmelszelt erstreckt sich über unseren Köpfen. Die scheinbar unzähligen Lichtpunkte funkeln wie präzise gestochene Löcher im samtigen Firmament. Wir suchen uns einen davon aus und zoomen an ihn heran: Das kleine Licht rast auf uns zu und wird plötzlich zu einem riesigen Feuerball, einer brodelnden Plasmakugel, die ihre...
Wissenschaft
Das Orchester unseres Körpers
Hormone haben einen maßgeblichen Einfluss auf unser Leben – von der Fortpflanzung bis zum Stoffwechsel. Doch ihr sensibles Gleichgewicht ist fragil. Ein Blick in die Welt der molekularen Meisterwerke und ihrer Erforschung. von SIGRID MÄRZ Als Louise Joy Brown am 25. Juli 1978 im englischen Oldham das Licht der Welt erblickte, war...