Lexikon

anaerbe Glykolse

[-a:e-; griechisch]
chemischer Abbau des Zuckers (Glucose, Glykose) zur Energiegewinnung bei Fehlen von elementarem Sauerstoff, ein Seitenweg der häufigeren aeroben Glykolyse (Glykolyse). Die bei der anaeroben Glykolyse entstehende Brenztraubensäure (Pyruvat) wird von Hefezellen in Ethylalkohol umgewandelt (alkoholische Gärung). Bei der Milchsäuregärung zahlreicher Bakterien, z. B. des Lactobacillus bulgaricus, wird die Brenztraubensäure in die wirtschaftlich wichtige Milchsäure (Lactat) umgewandelt. Gewisse Gewebe, z. B. Muskelzellen, können bei hohem Energiebedarf (Anstrengung) und mangelnder Sauerstoffzufuhr vorübergehend anaerob arbeiten. Sie verarbeiten die Brenztraubensäure nicht über den Citronensäurezyklus weiter, sondern speichern sie als Milchsäure im Muskel. Im Vergleich zur aeroben Glykolyse ist bei der anaeroben Glykolyse der Energiegewinn gering.
Two_passenger_airplanes_met_at_altitude_and_were_crossed_by_courses_aviation_airport_contrail_clouds
Wissenschaft

Der Luft zuliebe

Etliche Millionen Passagierflüge pro Jahr verschmutzen die Atmosphäre und schädigen das Klima. Höchste Zeit für einen CO2-neutralen Luftverkehr, meinen Forscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt – und erklären den Weg dorthin. von ROLF HEßBRÜGGE Kurz vor dem Unglück hatte das Cockpit „Vogelschlag“ gemeldet – die...

Viren
Wissenschaft

Neuen Viren auf der Spur

Um potenziell für den Menschen gefährliche Viren aus dem Tierreich frühzeitiger zu identifizieren, haben Forschende einen neuen Ansatz entwickelt: Mit Hochleistungsrechnern haben sie die genetischen Informationen verschiedener Wirbeltiere durchforstet und erhoben, mit welchen Viren diese jeweils infiziert waren. Dabei stießen sie...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon