Lexikon

Arbeitslosenquote

Prozentanteil der Arbeitslosen an den (inländischen) abhängigen Erwerbspersonen (abhängige Erwerbstätige plus Arbeitslose) als Maßzahl für die Höhe des Beschäftigungsstandes in einer Volkswirtschaft. Die Arbeitslosenquote erreichte in der Bundesrepublik Deutschland mit 0,7% noch 1970 den Tiefststand der Nachkriegszeit. Seitdem stieg sie auf 4,8% im Jahresdurchschnitt 1975 und auf 11,7% (2005) in Gesamtdeutschland an, sank bis 2008 auf 7,8% und lag 2011 bei 7,1% im Jahresdurchschnitt. Als „arbeitslos“ im Sinne der amtlichen Statistik gelten dabei Arbeit Suchende zwischen 15 und 65 Jahren, die vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen oder nur eine geringfügige Beschäftigung ausüben, sich persönlich bei der Agentur für Arbeit als Arbeit Suchende gemeldet haben und sofort für eine ständige Tätigkeit als Arbeitnehmer zur Verfügung stehen. Nicht enthalten sind Erwerbslose, die in Berufsausbildung oder Umschulung stehen bzw. als Kurzarbeiter oder längerfristig Erkrankte geführt werden.
Bei internationalen Vergleichen der Höhe des Beschäftigungsstandes bereiten die unterschiedlichen Begriffe und Erhebungsarten oft Schwierigkeiten.
Bemmerer
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Sternenfeuer im Felsenkeller

Experimente in einem Dresdner Labor zeigen: Der Bethe-Weizsäcker-Zyklus läuft langsamer ab als gedacht. Er ist der Hauptlieferant der Energie in massereichen Sternen. von DIRK EIDEMÜLLER Wer nach den Sternen greifen will, muss manchmal in den Keller gehen. Das klingt auf den ersten Blick ein bisschen paradox. Schließlich stehen...

Beteigeuze
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Beteigeuzes kleiner Bruder

Der Prototyp aller Roten Überriesen gibt seine Geheimnisse preis. Er verdunkelt sich sporadisch, und in seiner Atmosphäre kreist ein Begleitstern. von THOMAS BÜHRKE Anfang des Jahres 2020 sorgte ein Stern weltweit für Aufsehen: Beteigeuze, einer der beiden Schultersterne im Sternbild Orion. Er war immer lichtschwächer geworden,...

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