Lexikon
Ạrktis
Natur
Die arktischen Hochländer überschreiten nur selten die 2000-m-Grenze. Dennoch haben Frostverwitterung und Gletscher steile Formen geschaffen – mit zerklüfteten Felsküsten und weit einschneidenden Fjorden. Von einigen Gebirgszügen fließen Gletscher direkt in das Meer und bilden gewaltige Eisberge, die weit nach Süden in die atlantischen Schiffsrouten eindringen können.
Die arktischen Meere sind mit Packeis jahreszeitlich schwankender Ausdehnung bedeckt. Wind und Meeresströmungen lassen einzelne Eisschollen in verschiedenen Zirkulationssystemen driften. Dabei können Eisplatten zu bis zu 30 m hohen Pressrücken aufgetürmt werden.
Wissenschaft
»Es geht um die Wirtschaftlichkeit des gesamten Energiesystems«
Bringen aktuelle Fortschritte der Fusionsforschung neuen Schwung in das Streben nach einer neuen, unerschöpflichen Energiequelle? Und welche Vorteile hätte sie gegenüber Sonne und Wind? Die Physikerin Sybille Günter erläutert die Entwicklung. Das Gespräch führte Dirk Eidemüller Die Fusionsforschung hat in den letzten Jahren...
Wissenschaft
Das ewige Kohlendioxid
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen – besonders nicht beim Thema Klimawandel. Denn CO2, das bedeutendste Klimagas, hat eine andere Zeitskala als der Mensch. Von Rainer Kurlemann Viele Menschen träumen davon, dem Nachwuchs etwas für die Ewigkeit zu hinterlassen. Doch nicht jedes Vermächtnis an die nächste...