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Bänkelsang

durch große Bildertafeln erläuterte, balladenartige Gedichte über Aufsehen erregende Begebenheiten (Moritaten), von wandernden (auf einem Bänkchen stehenden) Schaustellern dem Jahrmarktspublikum vorgesungen und als „Fliegende Drucke“ verkauft; in ironisierender Form seit der Mitte des 18. Jahrhunderts (J. W. L. Gleim, G. A. Bürger) bis in die Gegenwart (F. Wedekind, B. Brecht, J. Ringelnatz) von Lyrikern zur Verspottung zeitgenössischer Missstände genutzt.

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