Lexikon

Beweis

Philosophie
der Nachweis der Richtigkeit eines Satzes aus den (zugestandenen) Voraussetzungen in Form einer Schlussverknüpfung. Man unterscheidet den direkten und den indirekten (apagogischen, die Unwahrheit des Gegenteils zeigenden) Beweis, den deduktiven und den induktiven Beweis, den analytischen und den synthetischen Beweis. Da es bei den Beweisen vornehmlich auf die Voraussetzungen ankommt, die entweder empirische oder axiomatische sind, ist die Bedeutung des Beweises in der Philosophie begrenzt; die im Rationalismus übliche Methode der beweisenden Darstellung in formaler Übereinstimmung mit der Mathematik („more geometrico“) ist seit Kant preisgegeben. Beweisfehler sind entweder Verstöße gegen die Schlussregeln (Trugschlüsse) oder Fehler des Beweisgangs (Zirkelbeweis), der Erschleichung, Veränderung der Beweispunkte u. a.
Strom, Stahlproduktion
Wissenschaft

Aus Warm und Kalt wird Strom

Thermoelektrische Materialien können Temperaturunterschiede in elektrischen Strom verwandeln. Lange wurde das bloß belächelt, doch nun drängen die Ergebnisse der Forschung in die Anwendung. von RAINER KURLEMANN Johannes de Boor fordert die Besucher in seinem Labor gern zu einem Experiment auf. „Halten Sie das bitte fest und...

Symbolbild für Befruchtung und Reproduktion zeigt Spermien, eine Eizelle und DNA-Stränge
Wissenschaft

Gesunde Mäuse mit zwei Vätern erzeugt?

Mittels Stammzellen und Gentechnik können Mäuse ohne Mutter, dafür mit zwei biologischen Vätern erzeugt werden. Nun haben Forscher die Methodik so verbessert, dass solche Mäuse länger überleben und teils sogar das Erwachsenalter erreichen. Dafür veränderten die Wissenschaftler 20 Gene mit epigenetischen DNA-Modifikationen, um...

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